HAP-alpha
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Solarflugzeug hebt in Cochstedt erstmals ab

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HAP-alpha, © DLR

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COCHSTEDT - Ein nur 138 Kilogramm leichtes Solarflugzeug des DLR hat in Cochstedt seinen ersten Testflug bestanden. Künftig soll "HAP-alpha" bis zu 20 Kilometer hoch fliegen und neue Technik erproben. Beim Erstflug entfernte sich das Flugzeug nur 180 Meter vom Boden - kreiste aber 70 Minuten stabil in der Luft.

Ein extrem leichtes, unbemanntes Solarflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am Flughafen Cochstedt seinen ersten Testflug absolviert. Das Flugzeug mit dem Namen "HAP-alpha" war rund 70 Minuten in der Luft und erreichte dabei eine Höhe von bis zu 180 Metern über Grund, wie das DLR mitteilte.

Der Flug am nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme diente dazu, die grundsätzliche Flugtauglichkeit der als Höhenplattform bezeichneten Maschinen und verschiedene Manöver zu testen.

Die Ergebnisse sollen nun ausgewertet werden, bevor ein weiterer Flug in geringer Höhe geplant wird.

HAP-alpha hat eine Flügelspannweite von 27 Metern, wiegt aber nur 138 Kilogramm. Wegen ihrer extremen Leichtbauweise reagiert die Maschine besonders empfindlich auf Turbulenzen. Für den Erstflug durfte die Windgeschwindigkeit deshalb nicht höher als ein Meter pro Sekunde sein. Gesteuert wurde das Flugzeug von einem Kontrollzentrum aus. Für Notfälle stand zudem ein Sicherheitspilot am Rollfeld bereit.

Ziel sind Flüge bis 20 Kilometer Höhe

Langfristig soll HAP-alpha in Höhen von bis zu 20 Kilometern fliegen und dort Technik für die Erdbeobachtung und Kommunikation unter realen Bedingungen erproben. Dazu gehören unter anderem ein hochauflösendes Kamerasystem und ein Radarsystem. Das DLR will mit dem Projekt Erfahrungen mit leistungsfähigen, rein solarbetriebenen Höhenplattformen sammeln.

Nach Abschluss weiterer Tests sind Flüge in größeren Höhen über sehr dünn besiedelten Gebieten oder über dem Meer geplant. An Entwicklung und Bau der Plattform sowie der Bodensysteme waren nach DLR-Angaben 16 Institute und Einrichtungen beteiligt.
© dpa, aero.de | Abb.: DLR | 03.09.2026 11:56

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Beitrag vom 06.09.2026 - 13:45 Uhr

Die ersten 'Flugzeuge' aus Holz, Pappe, Stricken, Draht etc. waren auch sehr filigran.
Und was ist daraus geworden?

ja richtig, dann können wir diese Etappe ja überspringen und gleich das richtige reconnaissance aircraft für FL400 bauen, das auch Böen verträgt, haha welch exotische Forderung. Aber von Null an ist halt die Steuergelder Fütterunsstrecke länger. Oft nennt man das auch feasibility study oder startup. Steuergelder verbrennen ist eben leichter als die eigene Substanz.

Ich glaube diese Etappe zum Ziel:

Flugzeug fliegt komplett ohne herkömmliche Antriebstechnik sehr lange in Höhen bis zu 20 km;

können wir n_i_c_h_t einfach 'überspringen'.

Weil:
gibt es nämlich, auch durch ein 'reconnaissance aircraft', noch nicht.

So wie es zu Zeiten von Lilienthal & Co. undenkbar war das 'Ungetüme' von mehreren Tonnen mit hunderten Menschen Bord mal tausende Kilometer weit fliegen werden.
Aber klar: diese 'Etappe' hätte man auch einfach überspringen können.
Beitrag vom 05.09.2026 - 20:10 Uhr
Sowas baut man an ner Dorf-FH und ganz sicher nicht an einem Forschungsinstitut für Luft- und Raumfahrt.
Wobei am Konzept auch deutlich wird wie krass politisiert die öffentliche Forschung in Deutschland heute ist ...

einer der Gründe warum heute jeder zu Fraunhofer will.
Beitrag vom 05.09.2026 - 20:09 Uhr
HAP-alpha hat eine Flügelspannweite von 27 Metern, wiegt aber nur 138 Kilogramm. Wegen ihrer extremen Leichtbauweise reagiert die Maschine besonders empfindlich auf Turbulenzen. Für den Erstflug durfte die Windgeschwindigkeit deshalb nicht höher als ein Meter pro Sekunde sein

Mal wieder ein DLR Geldverwertungsprojekt. Wie will man mit so einer filigranen Konstruktion die 20km stratosphärische Höhe unbeschadet erreichen und dann dort verweilen. E Hysterie scheint die Phantasie grenzenlos anzutreiben.

Die ersten 'Flugzeuge' aus Holz, Pappe, Stricken, Draht etc. waren auch sehr filigran.

Das war auch vor über 100 Jahren.

Und was ist daraus geworden?

Flächenregel, Aeroelastik, FEM etc.


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